An immer mehr Standorten in aller Welt nehmen wir auch andere Unternehmen mit ins Boot - als Zulieferer, Kunden oder Dienstleister. In diesen Chemieparks haben sich alle beteiligten Firmen verpflichtet, hohe Sicherheitsstandards einzuhalten und die Sicherheitskultur stetig weiterzuentwickeln.

Die breite Öffentlichkeit hat es bisher noch kaum registriert: Von unseren fünf deutschen Bayerwerken haben wir inzwischen vier in Chemieparks umgewandelt, in denen sich auch andere Unternehmen niederlassen können.

Ebenso haben wir viele unserer ausländischen Standorte für die Ansiedlung anderer Unternehmen geöffnet, so zum Beispiel Baytown im amerikanischen Bundesstaat Texas oder Belford Roxo in Brasilien. Dabei geht es uns nicht nur um Chemieunternehmen, die vor Ort für uns wertvolle Zwischenprodukte herstellen, oder um Firmen, die unsere Zwischenprodukte weiterverarbeiten, sondern auch um Dienstleister, die uns zum Beispiel mit Energie versorgen oder unsere Produkte umweltgerecht und sicher zum Endverbraucher transportieren.

Seinen Ursprung hat unser Chemiepark-Konzept in den veränderten Bedingungen der globalisierten Chemiewirtschaft. Im Einklang mit unserem Responsible-Care-Konzept bieten wir allen Ansiedlern ein komplettes Dienstleistungspaket. Die zuverlässige Versorgung mit Energie, Ausgangs- und Hilfsstoffen, gut ausgebaute Straßen, Schienen- und Wasserwege - alles das zählt ebenso zu unserem Angebot wie ein leistungsfähiges Entsorgungskonzept. Weitere wichtige Leistungen wie Brandschutz und Werks-, Verfahrens- und Anlagensicherheit sowie die technische Überwachung stellen wir ebenfalls zur Verfügung.

In allen Bayer-Chemieparks haben Umweltschutz und Sicherheit höchste Priorität. Von neuen Partnern erwarten wir, dass sie sich an der Responsible-Care-Initiative beteiligen.

 


Industriepark Baytown, Texas

Belford Roxo, Brasilien

Chemiepark Leverkusen

Industriepark Walsrode


In den vier deutschen Werken Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Brunsbüttel nutzen inzwischen bereits 25 Unternehmen die attraktiven Standortbedingungen. Da sie auf die Bayer-Infrastruktur zurückgreifen, konnten sie ihre Investitionen verringern.