Die Aufmerksamkeit für mögliche Gefahren am Arbeitsplatz soll noch weiter gestärkt werden. Deshalb schulen wir viele unserer Mitarbeiter und machen sie fit für kommende Anforderungen in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz. Außerdem analysieren wir die betrieblichen Abläufe permanent, um daraus Empfehlungen zur Optimierung der Prozesse abzuleiten.


Weltweit sind über 120.000 Mitarbeiter für Bayer tätig. Sie werden regelmäßig zu den Themen Umweltschutz und Sicherheit informiert und geschult.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung in den Themenfeldern Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz (international abgekürzt als HSE: Health, Safety and Environmental Protection) wird von mehreren Faktoren angetrieben. Eine zentrale Rolle nehmen dabei die Mitarbeiter ein, ohne deren engagierte Beteiligung wir nicht erfolgreich sein können. Nicht umsonst heißt es in unseren Leitlinien für Verantwortliches Handeln bei Umweltschutz und Sicherheit: "Erfolg... verlangt engagiertes, kompetentes und verantwortungsbewusstes Handeln aller Mitarbeiter des Unternehmens... Dafür werden die Mitarbeiter ausgebildet, denn jeder muss durch sein persönliches Verhalten Vorbild für Umweltschutz und Sicherheit sein." Darin werden sie durch ihre Vorgesetzten, aber auch durch so genannte Responsible-Care-Koordinatoren, die konzernweit handeln, unterstützt. Durch ganz konkrete Einbeziehung in Jahresaktionen zu aktuellen Schwerpunktthemen mit Ausstellungen, Plakataktionen und attraktiven Wettbewerben erhalten die Mitarbeiter zusätzliche Anregungen und vielfältige Förderung.

HSE ist bei Bayer Chefsache. Der Vorstand koordiniert - unterstützt durch Fachabteilungen - die Weiterentwicklung des Konzerns mit Hilfe von Gremien, an denen alle relevanten Unternehmensbereiche beteiligt sind.

Um zu überprüfen, ob unsere HSE-Managementsysteme funktionstüchtig sind, haben wir 1998 zusätzlich ein unternehmensinternes HSE-Audit-Programm eingeführt. In unserem Responsible-Care-Bericht 1999 haben wir die Pilotphase dieses Audit-Programms vorgestellt. Mittlerweile wird es unter dem Namen BAIT (Bayer Assessment and Improvement Tool) weltweit an allen Standorten des Bayer-Konzerns umgesetzt: Zum einen haben alle Standorte sich selbst bewertet und müssen dies alle zwei Jahre wieder tun, zum anderen werden mit Hilfe von BAIT bis Ende 2001 etwa 25 nationale und internationale Standorte durch nicht zum Standort gehörende Spezialisten auditiert. Wir streben an, dass bis 2004 alle relevanten Konzernstandorte einmal überprüft worden sind.

Darüber hinaus waren 37 Produktionsstandorte Ende 2000 nach der weltweit anerkannten ISO-Norm 14001 zertifiziert. Damit wird ihnen bescheinigt, dass ihr Umwelt-Management den internationalen Anforderungen dieser Norm genügt. Acht europäische Standorte sind nach der Europäischen Öko-Audit-Verordnung EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) validiert. Von weiteren EMAS-Auditierungen sehen wir jedoch ab, da sich weltweit die Auditierung nach ISO 14001 durchgesetzt hat.

Zur Erhaltung eines gleichbleibend hohen Niveaus der Audits werden regelmäßig Schulungen für Bayer-interne Auditoren angeboten. Bisher wurden konzernweit etwa 70 Auditoren aus den Beteiligungsgesellschaften, den Geschäfts- und den Fachbereichen ausgebildet. Das so vermittelte Wissen und die Beobachtungen an den auditierten Standorten haben einen positiven Nebeneffekt: Unser Auditoren-Team kann die gewonnenen Erfahrungen auch am eigenen Arbeitsplatz einbringen.

 


Umweltschutz & Sicherheit


Die beste Richtlinie nutzt nichts, wenn unsere Mitarbeiter sie nicht kennen oder nicht beherzigen. Deshalb werden in unseren Betrieben jeden Tag Sicherheitsgespräche geführt und darüber hinaus in jedem Jahr für viele tausend Mitarbeiter Informations- und Fortbildungsseminare angeboten.